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Aktuelle Ausgabe - VISIONS Nr. 256 – jetzt am Kiosk

VISIONS 256

Die CD im Heft: All Areas Vol. 163 - mit Madsen, Adolescents, Cheap Girls, Möngöl Hörde, Blues Pills, Monuments, Every Time I Die, Flood Of Red u.v.m.

Nur für Abonnenten: Exklusives Heftcover / Zwei Poster: Every Time I Die / Mastodon

Inhalt der Augabe

Titelstory: Rise Against

Rise AgainstLeid wird nicht immer weniger, je öfter man es teilt. Es kann sich im Gegenteil auch anstauen, einen überwältigen und müde machen und am Ende daran zweifeln lassen, was überhaupt noch irgendetwas bringt. Auf ihrem siebten Album stellen sich Rise Against den Fragen einer politischen Punkband im 15. Jahr und beantworten sie so schwungvoll, smart und routiniert wie immer. Bleibt nur eine: Wie lange soll das noch gutgehen?

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Themeninterview: James Dean Bradfield

James Dean BradfieldDie Manic Street Preachers waren schon immer eine politische Band. Nachdem ihre letzten Alben persönlicher gerieten, hauen die Waliser jetzt "Futurology" raus – eine von einer langen Tour inspirierte Platte über Europa und seine Autobahnen, deutschen Krautrock und russische Futuristen. Sänger James Dean Bradfield fühlt sich beim politischen Thema des Interviews sehr wohl: Er redet schnell und mit inhaltlicher Tiefe, zeigt sich als kritischer Pro-Europäer und warnt davor, den walisischen Fußball zu unterschätzen. Denn: Die Nächste EM kommt bestimmt.

Madsen

MadsenMit unverfrorenen Melodien und nachbarschaftlichem Charme haben es Madsen bis in die vordere Reihe deutscher Indierock-Prominenz geschafft. Ihr Debüt ist inzwischen sage und schreibe zehn Jahre her, klingt aber immer noch wie die Allzweckwaffe für den Festivalsommer. Anlässlich ihrer soeben erschienen Live-Retrospektive erinnern sich die fünf im Gespräch mit Markus Hockenbrink an die definitiven Momente ihrer Karriere. Vom Trucker-Quartett bis zur Thees Uhlmann-Verbrüderung ist praktisch alles dabei.

Wie kauft man: Omar Rodriguez

Omar Rodriguez„Everything I do is a celebration“, sagt Omar Rodriguez-Lopez über seine Musik, und wenn es danach geht, feiert er oft und heftig: Erst hat er mit At The Drive-In Punk-, dann mit The Mars Volta Prog-Geschichte geschrieben und nebenbei dutzende Alben unter eigenem Namen veröffentlicht. Dennis Plauk verfolgt seine aus dem Ruder gelaufene Solokarriere von Anfang an – und ist froh, dass Rodriguez nach dem Ende von The Mars Volta dank Bosnian Rainbows und Antemasque in gleich zwei Bands Ablenkung davon findet.

Quicksand

QuicksandDie Geschichte von Quicksand ist zugleich das wichtigste Kapitel des Posthardcore: eines Genres, das bis heute nicht zu Ende definiert ist und dem Bands von At The Drive-In bis La Dispute weitere Facetten hinzufügten. Quicksand kommen allerdings aus einer anderen Zeit, in der es noch mehr Neuland zu erobern gab. So leisteten die New Yorker ihren Beitrag zur Alternative Nation der 90er Jahre – bis sie selbst ausbrannten. Vorläufig, denn vor zwei Jahren haben sich Quicksand wieder zusammengerauft, um einige Shows zu spielen, die sie kürzlich bis nach Deutschland führten. Wir trafen die Band in Berlin.

1994 – The Year Punk Broke

1994 – The Year Punk BrokeAusgerechnet ein Sound, der sich zwei Jahrzehnte lang als Sub- und Gegenkultur entwickelt hatte, der das leistungs- und konsumorientierte Gesellschaftssystem und seine treudoofen Bürger gleichermaßen provozierte und verachtete, machte 1994 nicht nur die Plattenfirmen reich, sondern auch die Bands, die ihn spielten. Verantwortlich für den zweiten Punk-Frühling nach 1977 waren allerdings keine Schmuddelkids aus London, sondern sonnenverwöhnte Twens aus Kalifornien. Die Welle, die Green Day mit Dookie und The Offspring mit Smash lostraten, fand auch in Lifestyle-Magazinen statt und wurde Teil des Mainstream. Waren damit alle Ideale zur Hölle gefahren – oder ist diese schier unbegreifliche Explosion anders zu verstehen? 1994: The Year Punk (really) broke.

Every Time I Die

Every Time I DieZwischen Höllenqualen und Lachtränen liegt manchmal nur ein Bühnenaufgang. Während im Tourbus von Every Time I Die der Schwachsinn regiert, hat sich das Quintett aus Buffalo in den letzten 16 Jahren live und auf ihren Alben einen Ruf als Retter gleich mehrerer gnadenloser Gitarrengenres erspielt, wovon auch prominente Unterstützer zeugen. Was Backstage- und Bühnengestalt der Band gemeinsam haben: Unberechenbarkeit.

Weitere Themen:

Trap Them, Kasabian, KXM, Tigers Jaw, Flood Of Red, Adolescents, Cheap Girls, Only Crime

Außerdem...

Der Soundcheck in diesem Monat mit Flood Of Red, Möngöl Hörde, Manic Street Preachers, Mastodon, Rise Against und vielen anderen. Plattenrezensionen von CD bis Vinyl, außerdem alle wichtigen Reissues und Film-Reviews.

Live

Konzertberichte, unter anderem mit dem Primavera, Nine Inch Nails, Black Sabbath, Rock am Ring, Courtney Love, The Notwist und Motorpsycho.

Beilage: 163 - All Areas CD

Tracklisting

163 - All Areas CD Cover
  1. Every Time I Die - Thirst
  2. Möngöl Hörde - Blistering Blue Barnacles
  3. Adolescents - Monolith At The Mountlake Terrace
  4. Cheap Girls - Pure Hate
  5. Madsen - Wo es beginnt (live)
  6. Blues Pills - High Class Woman (Edit)
  7. Flood Of Red - Lashes
  8. Feed The Rhino - Give Up
  9. Nothing More - This Is The Time (Ballast)
  10. Monuments - Atlas

Die nächste VISIONS Ausgabe Nr. 257 erscheint am 30.07.2014.